20.12.2015, 20:31 — Kategorie: Volleyball, 2. Damen

Volleyball: die lieben sieben auf vergeblicher Mission

2. Damen verlieren Pokalviertelfinale nach einem nervenaufreibenden Spiel.


Liebes Tagebuch,

die meisten von uns vergnügten sich gestern Abend auf verschiedenen Weihnachtsfeiern, die 7 verbliebenen Spielerinnen trafen sich in Weiden um erneut gegen den FCJ 4 zu spielen. Letzten Samstag hatten wir in der Liga zwei wichtige Punkte gegen den FCJ geholt, gestern ging es dann um den Einzug ins Pokalhalbfinale.

Bei 7 Spielerinnen war schnell klar, wie die Startaufstellung aussehen würde. Wir starteten mit Kirsten und Dörthe über die Mitte, Isabell im Zuspiel, Lea Diagonal und Larissa und Lina über Außen. Lisa, unsere Frau für jede Position, gab zunächst den Trainer und wechselte sich im zweiten Satz als Dia ein.

Bis zur Mitte des Satzes lief eigentlich alles nach Plan. Es war ein ausgeglichenes Spiel, Larissa packte vorne im Angriff einige Male den Hammer aus und das Einzige, was es zu bemängeln gab, war die Zahl der verschlagenen Aufschläge. Doch in der Mitte des Satzes kippte dann der Schalter und die Eigenfehler nahmen zu, sodass der Satz mit 17:25 verloren ging. Der 2. Satz lief genau wie der 1., nur dass wir uns um 2 Punkte steigern konnten, also 19:25 verloren.

Doch dann fingen wir wieder an Volleyball zu spielen! Am Netz gab es nun einige schöne Aktionen; die Zahl der verschlagenen Angaben wurde nicht nur verringert, sondern die Aufschläge wurden zu einem effektiven Mittel um zu punkten. So gewannen wir den Satz 25:21.

Im 4. Satz machten wir da weiter, wo wir im 3. aufgehört hatten. Es gab viele tolle Spielzüge, wir kämpften um jeden Ball und beim Stand von 14:14 brachte eine Angabenserie mit 9 Punkten eine komfortable 23:14 Führung, die wir dann auch bis zum Ende verteidigten. Der Satz ging mit 25:16 Punkten an uns.

Damit ging es erneut gegen Junkersdorf in den Tie-Break. Der Plan war klar, die Sätze 3 und 4 weiterführen und den Satz, genau wie im Spiel am Wochenende, zu gewinnen. Im Kopf war uns das allen bewusst, doch irgendwie bestand im fünften Satz keine Verbindung zwischen Köpfen und Körpern der Spielerinnen. Nichts funktionierte mehr wie in den Sätzen zuvor, der Satz ging 7:15 verloren. Fazit: Satz 5 so schnell wie möglich aus den Köpfen streichen, die Energie aus den Sätzen 3 und 4 mit ins nächste Spiel gegen KT nehmen und dort die nächsten Punkte einfahren!

 Und einige Familien freuen sich vielleicht sogar insgeheim über die Niederlage, weil sie am 4. Advent doch noch Besuch bekommen ;)


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