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14.06.2013, 12:15 — Kategorie: Verein, Fußball, Volleyball, Judo, Basketball, Leichtathletik, Kindersport, Gymnastik, Gesundheit, wichtige Nachrichten

Begegnung mit Doreen Nabwire im Sportheim


Am 24.06.2013 um 19 Uhr berichtet die kenianische Fußballnationalspielerin über ihr ungewöhnliches Sozialprojekt. Es wird ein kurzer Film über ihr Leben gezeigt, anschließend beantwortet Doreen Fragen und gibt Autogramme. Um ihr Projekt auch finanziell zu unterstützen, können die legendären Bälle aus Abfallstoffen und ihr Buch erworben werden. Unsere beiden D-Juniorinnen-Mannschaften konnten bereits Spenden beim Benefizspiel sammeln, von unserer Damen-Mannschaft ist noch eine weitere Spendenaktion geplant. Wir laden Südwest-Mitglieder und andere Interessierte zur Begegnung mit Doreen gerne ins Sportheim am Unterer Komarweg ein.

Hier eine kurze Zusammenfassung über Doreen:

Doreen Nabwire Omondi, genannt Dodo (* 5. März 1987), ist eine kenianische Fußballspielerin. Sie wuchs mit fünf Geschwistern in Mathare, einem Slum der Hauptstadt Nairobi auf. Mit zehn Jahren trat sie einem Fußballverein bei. Schon fünf Jahre später, im Dezember 2001, debütierte Dodo bei einem Freundschaftsspiel gegen Äthiopien in der kenianischen Jugendnationalmannschaft. Später würde sie Mannschaftskapitän.

Zwischen 2002 und 2008 spielte Dodo bei Mathare United Women FC, dem ersten professionellen Frauenfußballverein in Kenia. Schon im ersten Jahr gewann sie mit ihrer Mannschaft den nationalen Titel. Im Jahr 2006 gewann sie mit einer Auswahl ihres Heimatortes die zum ersten Mal ausgetragene Straßenfußball-Weltmeisterschaft in Berlin. Im selben Jahr gründete sie das in Mathare angesiedelte soziale Sportprojekt Girls!unlimited: Junge Mädchen sollten über das Fußballspielen bestärkt werden, die eigenen Fähigkeiten auszubauen. Zwischen 2006 und 2008 arbeitete Dodo als Jugendtrainerin an der Deutschen Schule Nairobi.

Nach dem Erfolg bei der Straßenfußball-Weltmeisterschaft wurde Dodo überregional bekannt. Es folgte die deutsche Fernsehdokumentation „Dodo -  Zwischen Wellblech und Weltbühne“, das kenianische Magazin True Love baute sie zum Idol auf und der Fernsehsender Nation TV bezeichnete sie als „Star auf und neben dem Feld, ein Vorbild für Mädchen.“ 2007 wurde sie als FIFA-Botschafte­rin zur Auslosung der Weltmeisterschaftsqualifikation 2010 nach Durban/ Südafrika eingeladen. Dort hielt sie eine Rede über die Bedeutung von sozialer Arbeit durch Fußball. Im Jahr 2011 erschien ihre Autobiografie Traumpass , die sich ebenfalls mit diesem Thema beschäftigt.(

Im Frühjahr 2009 kam sie zu Probetrainings nach Deutschland und wurde bei Werder Bremen die erste afrikanische Spielerin in der deutschen Frauenbundesliga. Anschließend wechselte sie in die Niederlande.

Quelle. Wikipedia


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