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10.12.2018, 09:37 — Kategorie: Verein, Volleyball, Judo, Basketball, Leichtathletik, Kindersport, Gymnastik, Gesundheit, Fußball

Danke, Abteilungsleiter!

Ehrenamtliches Vereinsengagement im Mittelpunkt der Südwest-Weihnachtsfeier


Bis tief in die Nacht saßen Volleyballer mit Fußballern, Übungsleiter mit Sportmanagern oder Jung mit Alt zusammen. Lebhaft diskutiert wurde über die weite Welt des Sports, die Berufswahl, geplante Urlaube und - am Tag der Wahl der neuen CDU-Bundesvorsitzenden - auch die Politik. Längst war die weihnachtliche Hintergrundmusik zu Ende - jetzt kamen alternativ Pop und Singer/Songwriter von der Playlist. Der Wein war seit Stunden aus, das letzte Kölschfass fast geschafft. Man hatte neue Leute kennengelernt, ein bisschen mehr vom Sportalltag im Verein verstanden. Zufrieden ging die letzte Gruppe vor dem Pfarrheim St. Nikolaus auseinander.

Stunden zuvor war es noch richtig offiziell gewesen. Fußball, Basketball, Volleyball und Judo werden "beim DJK" seit jeher in eigenständigen Abteilungen organisiert. Es geht um Hallenzeiten, Spielbetrieb, Trainersuche, Elternabende und Trikotbeflockung. Bei hunderten Sportlern sind die Herausforderungen so gewaltig, dass die Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt werden müssen. Eine Wahnsinnsarbeit! Und die sollte am vergangenen Freitagabend einmal gewürdigt werden. Nach und nach kamen die Leitungsteams nach vorne, berichteten von ihrem Sportjahr und nahmen von den Vorstandsmitgliedern Reiner Thur und Michael Kosche eine kleine Aufmerksamkeit entgegen.

Fast 60 Trainer, Übungsleiter und andere Helfer waren im Verlauf des von der Geschäftsstelle perfekt vorbereiteten Abend erschienen, um das erfolgreiche Jahr in besinnlicher Stimmung ausklingen zu lassen. Darunter auch Matthias Caspari, der die Glückwünsche für seine nun 25-jährige Tätigkeit als Trainer und Abteilungsleiter Basketball gelassen entgegennahm.  Ein anderes Jubiläum entpuppte sich dagegen als großer Irrtum: Hans Peter Josten, über viele Jahre in Schlüsselpositionen des Fußballs tätig, wies höflich darauf hin, dass er nicht 25, sondern fast 40 Jahre Vereinsmitglied sei. Das Eintrittsdatum in der Südwest-Datenbank sei offenbar total falsch. Hat der Verein es bei der Löschung personenbezogenen Daten im Zuge der Vorbereitung auf die "DSGVO" im Mai 2018 also ein bisschen übertrieben, wenn er noch nicht einmal die Karriere eines verdienten Ehrenamtlers vollständig rekonstruieren kann? Die Runde war sich glücklicherweise einig, dass es Wichtigeres gibt ...


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